
Das Assistentenforum ist in Zusammenarbeit mit den dermatologischen Fachgesellschaften DDG, DDA, DDL, DGDC sowie dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V., BVDD, ins Leben gerufen worden. Seit 2009 erkennt die DDA (Deutsche Dermatologische Akademie) die Veranstaltung des "Assistentenforums" auch als einen Baustein für den Erwerb des Zertifikates "Ästhetische Dermatologie" an.
DDA
Die Deutsche Dermatologische Akademie (DDA) wurde 1999 als gemeinsame Tochterorganisation der DDG und des BVDD gegründet. Die DDA ist für die Qualitäts-Zertifizierung der nationalen und regionalen sowie lokalen Tagungen in der Dermatologie verantwortlich und hat entsprechende Verträge mit den Landesärztekammern geschlossen beziehungsweise schließt diese ab.
Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Vereinigung deutschsprachiger Dermatologen e. V. (DDG), und der Berufsverband Deutscher Dermatologen e.V. (BVDD) gründen hiermit als gemeinsame Einrichtung der beiden Verbände die Deutsche Dermatologische Akademie.
DGDC
Die Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC), hervorgegangen aus der Vereinigung für operative Dermatologie (VOD), blickt auf eine über 25jährige Geschichte zurück. Aus kleinen Anfängen wurde im deutschen Sprachraum ein weit verzweigtes Arbeitsfeld mit eigenständiger innovativer Kraft und zunehmender Mitgliederzahl. Die DGDC fungiert als unabhängige Interessenvertretung innerhalb der Dermatologie, um die Anliegen der operativ tätigen Ärzte zu unterstützen. Sie bietet eine Plattform für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch. Dieser findet jährlich in Form einer Tagung als Strategiesitzung oder Kongress mit vielfältigen Fortbildungsangeboten statt. Die Ergebnisse werden in einem Tagungsband publiziert.
Das zunehmende Interesse an korrektiven und ästhetischen Eingriffen hat die DGDC in Form von zusätzlichen Tagungen mittels Kursen aufgegriffen, um das Wissen der Experten möglichst praxisnah zu vermitteln. Besonders innovative Leistungen werden mit dem Moncorps-Preis ausgezeichnet. Methodisch sind die operativen Verfahren sehr vielfältig und nicht allein an das Skalpell gebunden.
Andere Verfahren wie Laser, Kälte, Licht, hochtourige Fräsen, Absaugmethoden und chemisches Peeling (Verätzung) sind ebenso eingeschlossen, wie immunmodulierende Therapien durch örtlich aufgetragene Medikamente. Dies ermöglicht, ohne die Fachgrenzen zu verlassen, eine sehr differenzierte patientengerechte Therapie. Die DGDC arbeitet an der Erstellung von wissenschaftlich begründeten Leitlinien. Außerdem wirkt sie mit bei multizentrischen Studien.
Auch im Zuge der notwendigen Anpassungen des Gesundheitswesens an die modernen Bedingungen fällt der DGDC eine wichtige Rolle zu. Dabei geht es darum menschenwürdige und sichere aber dennoch effiziente Therapien anzubieten. Dieser Aufgabe stellt sich die DGDC.
DDL
Die Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft (DDL) wurde in Sigmaringen 1992 gegründet und ist eine Interessenvertretung von Hautärzten, die sich auf Laseranwendungen in der Dermatologie spezialisiert haben und zugleich Laserschutzbeauftragte sind. Die DDL ist im Vereinsregister München eingetragen und umfasst derzeit 137 Mitglieder in Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern. Vorrangiges Ziel der DDL ist die Aus- und Fortbildung seiner Mitglieder bzgl. Lasersicherheit sowie Anwendung verschiedener Lasertypen und -therapien am Menschen.
Des Weiteren werden von den Mitgliedern der DDL wissenschaftliche Untersuchungen zur Verbesserung bestehender Lasertherapien und zur Überprüfung neuer Indikationen für die Lasertherapie der Haut durchgeführt. Parallel hierzu wird die Öffentlichkeit über etablierte Laserbehandlungsmethoden informiert. Dieser Öffentlichkeitsarbeit kommt angesichts der vielen neu formierten Gesellschaften auf dem Gebiet der dermatologischen Lasertherapie eine besondere Rolle zu. Patienten aber, die einen auf diesem Gebiet erfahrenen Hautarzt suchen, müssen sich auf die fachliche Kompetenz der Mitglieder einer Fachgesellschaft verlassen können. Aus diesem Grund sind die Aufnahmekriterien der DDL so ausgelegt, dass die Expertise der DDL und seiner Mitglieder erhalten bleibt. Die DDL veranstaltet jährlich eine große nationale Fortbildungstagung und mehrere kleinere Symposien, Workshops und Kurse für Laserschutzbeauftragte.
ESLD
Die European Society for Laser Dermatology (Sister Society der European Academy of Dermatology and Venerology EADV) beschäftigt sich mit Anwendungen von laser- und lichtbasierten Verfahren in der Dermatologie unter Einbeziehung von jüngsten Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung sowie Qualitäts- und Sicherheitsaspekten bei medizinischen wie auch ästhetisch-kosmetischen Indikationen.
Zu den ESLD Mitgliedern zählen vorrangig europäische aber auch internationale Dermatologen aus aller
Welt, die über langjährige Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Aber auch junge Anwender, die
sich innerhalb der Gesellschaft fortbilden möchten und den interaktiven Austausch mit versierten Kollegen
suchen. Zudem gibt es Kooperationen mit vergleichbaren Organisationen in anderen Ländern.
Einmal jährlich findet im Umfeld des EADV Kongresses das wissenschaftliche Meeting der ESLD statt.
Renommierte Referenten aus aller Welt halten dort Vorträge zu aktuellen Themen, neuesten Technologien
und berichten aus erster Hand über jüngste Anwendererfahrungen.
Hier ist auch Raum für freie Diskussionen. Im Rahmen von Trainingszentren werden Mitgliedern unter
Anleitung von erfahrenen Experten tiefgründigere Kenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt.
ESLD Mitglieder genießen zudem den Vorteil, neben regelmäßigen Newslettern ein freies Abo des offiziellen
Organs Journal of Cosmetic Laser Therapy in Anspruch nehmen zu können, das auch über den
passwortgeschützten Mitgliederbereich der ESLD Website, in dem auch spezielle Behandlungsrichtlinien
publiziert werden, zugänglich ist.
Erklärtes Ziel der European Society for Laser Dermatology ist es, mit allen verfügbaren Mitteln den Standard von dermatologischen laser- und lichtbasierten Behandlungen international zu wahren und weiter
zu fördern – für eine professionelle Anwendung durch die Ärzteschaft und zum Wohle des Patienten.
Akademie für Body Contouring und Laserlipolyse – Ausdifferenzierung erfordert Ausbildung!
Auf Initiative von Dr. med. Gerhard Sattler wurde im Jahr 2009 die Int. Academy of Body Contouring and Laser Lipolysis ins Leben gerufen. Der offizielle Launch erfolgte im September desselben Jahres auf dem 5-Continent-Congress “Lasers and Aesthetic Medicine” in Nizza/Frankreich.
Die Academy beschäftigt sich mit den Themen des subkutanen Fett- und Bindegewebes und deren pathophysiologischen und pathomorphologischen Folgen wie z. B. Cellulite. Die Idee basiert auf dem Gedanken, dass die heute vorhandene Vielzahl der technischen Möglichkeiten zu einem neuen Verständnis der Materie, auch in operativer Hinsicht, geführt hat. Somit besteht ein enormer und regelmäßiger Aus- und Weiterbildungsbedarf! Dieser wird heutzutage auch vom informierten Patienten im Sinne von individuellen und optimalen Behandlungsergebenissen eingefordert.
Die Int. Academy of Body Contouring and Laser Lipolysis leistet mit Workshops, inkl. Live-Demos/Hands-On, und Seminaren einen wichtigen Beitrag zur praktischen Ausbildung. Neben dem unerlässlichen Basiswissen – von der Lehre der Anatomie, Körperformung und Fettverteilungsschemata bis hin zur Patientenauswahl und -betreuung – werden in Zusammenarbeit mit der Industrie neueste Methoden vermittelt. Getreu den Prinzipien der Academy verstehen sich die Veranstaltungen als richtungsweisender Fortschritt in der Anwendung der Laserlipolyse und anderer Verfahren. Voraussetzung, damit Kollegen hochqualifiziert und selbstständig die Patienten optimal behandeln können.
BVDD
Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD) ist der Zusammenschluss der deutschen niedergelassenen Hautärzte zur Vertretung ihrer wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen.
Der BVDD führt in diesem Zusammenhang auch Schulungen und Weiterbildungen für seine Mitglieder durch. Mit seinen fast 3.400 Mitgliedern vertritt er über 90% der deutschen Dermatologen. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Generalsekretär, dem Schatzmeister sowie weiteren Beisitzern. Der Vorstand beruft Referenten und Sonderreferenten, die ihn in seiner Arbeit beraten und tatkräftig unterstützen.